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ZUKÜNFTIGE WOHNFORMEN FÜR DEN LIBANON UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DES KLIMAS, DER VERÄNDERTEN SOZIALEN BEDINGUNGEN UND DER TRADIERTEN LEBENSFORMEN
التبويبات الأساسية
Marwan A. KHANJI
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Univ. |
Technischen Universität Berlin |
Spec. |
Architektur |
Dip. |
jahr |
Page |
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Dr .Ing. |
1992 |
217 |
Die wichtigsten Punkte der vorliegenden Arbeit genannt werden:
· Bei Bauvorhaben sind unbedingt die verschiedenen Klimazonen ddes Libanon zu beachten.
· Die Elemente des Stadtklimas und seine Einflüsse auf die Lebensqualität sind zu berücksichtigen.
· Die Querlüftungsrichtung eines Gebäudes spielt eine ebenso große Rolle, auch hier sind südliche Richtungen zu bevorzugen.
· Die topographischen Gegebenheiten des Baustandortes sind genau zu beachten, auf die Dauer und Intensität der Sonnenstrahlung sollte ebenfalls geachtet werden.
· Die Vegetation spielt eine große Rolle bei der Klimatisierung eines Gebäudeumfeldes, auch kann sie als Sonnenschutz und Umleitung der Windrichtung genutzt werden.
· Es empfiehlt sich, keine gepflasterten oder asphaltierten Flächen anzulegen, um eine Milderung der Umgebungstemperaturen zu erreichen und den ökologischen Kreislauf zu erhalten.
· Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren den verschiedenen limazonen verschiedene Haustypen zugeordnet, die den jeweiligen klimatischen Bedingungen angepaßt waren, bei neuen Bauvorhaben sollten die wesentlichen Element dieser Zuordnungen beracksichtigt werden.
· Die phasenweise Entwicklung des Haus‑ und Städtebaus im Libanon von 1900 ‑ 1975 sollte bei der Planung neuer Gebäude Beachtung finden, da wesentlichen Faktoren aus diesen Bauperioden heute eine neue Bedeutung zukommt.
· Besonders beachtenswert erscheint hier die Phase zwischen 1944 und 1975, da hier die meisten Fehler gemacht worden sind: die Lockerung der engen Familienverbände ließ zu viele zu kleine Wohnungen entstehen; Spielplätze, Grünanlagen sowie öffentliche Einrichtungen fehlen; die explosionsartige Ausdehnung der großen Städte führte zu sehr enger Bebauungsweise.
· Bei neuen Bauvorhaben sollten die traditionellen Elemente des libanesischen Wohnungsbaues aufgenommen werden, wobei eine Balance zwischen "dem Traditionellen" und "dem Neuen" angestrebt werden sollte.
· Solarenergie, als billige und ergiebige Heizform, sollte sich bei zukänftigen Bauvorhaben durchsetzen.
·Neuplanungen sollten zunächst den Menschen zugute kommen, deren Wohnqualität als nicht mehr ausreichend bezeichnet werden kann (dieses würde für die Praxis bedeuten, daß vor jedem neuen Bauvorhaben eine Erhebung über die bestehende Wohnsubstanz, deren Qualität und die Bedeutung für deren Bewohner stattfinden sollte).
· Selbsthilfeprojekte sollten organisiert, gefördert und unterstützt werden.
· Bei allen Bauvorhaben sollten vorrangig die vorhandenen örtlichen und persönlichen Ressourcen (einheimische Rohmaterialien, traditionelle Bauweisen, einfache Techniken) zum Einsatz kommen.
· Bei allen Haus‑ und Wohnungsplanungen sollte die Viel‑ schichtigkeit des Familien‑ und Nachbarschaftslebens der arabisch‑libanesischen Familie beü"cksichtigt werden.
· Die vorliegende Arbeit soll dazu beitragen, Grundlagen für die Planung neuer Wohnformen für den libanon zu schaffen.
· Das durch den Krieg zerstorte Land bietet mit seinen vor‑ handenen naturlichen Ressourcen die Grundvoraus‑‑‑etzungen für einen gelingenden Wiederaufbau‑ Es braucht nicht weit ng d:r.
· Darauf eingcgangen zu werden, daB die Beendiqu s Krieges die allererste Voraussetzung hierbei darstellt.
· Diese Arbeit kann keine endgültigen Lösungen für das Bauen im Libanon bieten, aber sie liefert Daten und Fakten, an denen eine Orientierung möglich ist und sie zeigt Regeln auf, die bei neuen Planungen Beachtung finden könnten.
· Um allerdings optimale Baulösungen für den Libanon zu finde ist der Bau und die Evaluierung von Experimenthäusern in den verschiedenen Klimazonen zu empfehlen.







